In Kürze geht es los in den Sprachaufenthalt. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, damit die Reise und Ihr Aufenthalt in Italien möglichst problemlos vonstattengehen. Bei Fragen oder Unklarheiten kontaktieren Sie bitte das BIKU-Team.
Reiseinformationen Italien
Einreise
Für die Einreise nach Italien müssen Schweizer und EU Bürgerinnen und Bürger im Besitz einer gültigen Identitätskarte oder eines gültigen Passes sein. Nicht-Schweizer Bürgerinnen und Bürger müssen zusätzlich zum Reisepass die Aufenthaltsbewilligung mitnehmen. Minderjährigen Personen empfehlen wir das Mitführen eines Consent to Travel.
Zahlungsmittel
In Italien wird mit Euro bezahlt. Als Reisegeld eignen sich besonders (Prepaid-)Kreditkarten von Neo-Banken (Revolut, neon, Wise, Yuh, etc.) sowie moderne Mobile-Payment-Lösungen (z. B. Apple Pay). EC-Karten werden zwar akzeptiert, sind aber oft mit höheren Gebühren verbunden. Es wird empfohlen, nicht zu viel Bargeld auf sich zu tragen.
Trinkgeld
Üblicherweise wird die Rechnung aufgerundet. Das Trinkgeld von bis zu 10% des Betrags wird auf dem Tisch liegen gelassen. Auch im Taxi wird der Preis aufgerundet.
Strom/Adapter
Italien verfügt über 230 Volt (50Hz) Wechselstrom. Sie benötigen nur für dreipolige Stecker einen Adapter.
Gesundheitsinfrastruktur/Versicherungen
Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob Sie ausreichend versichert sind und schliessen Sie falls notwendig eine Zusatzversicherung für die Zeit Ihres Sprachaufenthaltes ab. Bitte vergewissern Sie sich auch, dass Sie über eine private Haftpflichtversicherung verfügen. Eine Reiseannullationsversicherung ist fakultativ, jedoch empfohlen. Besuchen Sie HealthyTravel, um die Impfempfehlungen und -pflichten zu überprüfen.
Verkehr/Automiete
Der Schweizerische Führerausweis ist anerkannt. Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein.
Öffentlicher Verkehr
Die Eisenbahn ist ein preiswertes und relativ pünktliches Fortbewegungsmittel. Das Eisenbahnnetz ist recht dicht und reicht bis in den tiefsten Süden und per Fähre sogar bis Sizilien. Fast jede grössere Stadt ist per Bahn erreichbar. Mit dem Bus kommt man in Italien eigentlich überall hin. Oft günstiger als mit der Bahn. Fahrkarten für Stadtbusse werden üblicherweise in den Tabakläden oder an Bahnhöfen verkauft - und nicht in den Bussen.
Klima
Italien zeichnet sich durch zwei Klimatypen aus: Innerhalb des Landes herrscht das Kontinentalklima vor, das für sehr heisse Sommer und kalte Winter sorgt. In den Küstenregionen und im Süden spricht man vom milden Mittelmeerklima.
Notfallnummern
Die italienische Notrufnummer 112 ist für alle Notfälle (Polizei, Feuerwehr, Rettung) gültig. Zusätzlich gibt es spezifische Nummern:
- Staatspolizei: 113 (Unfälle, Diebstähle usw.)
- Feuerwehr: 115
- Medizinische Notfälle: 118
Schweizer Botschaft/Konsulat
Die entsprechenden Informationen und Adressen findet man auf der Webseite des EDA.
Wir empfehlen, die App "Travel Admin" des EDA herunterzuladen:
Generelle Informationen
Absenzen Sprachkurs
Abwesenheiten sind so gut wie möglich zu vermeiden. Falls man den Unterricht aus irgendeinem Grund (z.B. Krankheit) nicht besuchen kann, ist eine Abmeldung bei der Schule nötig. Beachten Sie bitte, dass einige Länder eine geregelte Anwesenheitspflicht haben, um die Visa-Genehmigung nicht zu verlieren (meist mind. 80%). Auch können Sprachschulen die Ausstellung eines Zertifikates verweigern, wenn man zu oft gefehlt hat.
Krankheit
Sollten Sie während dem Aufenthalt krank werden, informieren Sie die Gastfamilie und/oder die Schule. Sowohl die Gasteltern als auch die Schule können bei der Arztsuche behilflich sein. Wichtig ist, dass alle Quittungen für die Krankenkasse aufgehoben werden.
Taschengeld
Wer eine Unterkunft mit Halbpension gebucht hat, benötigt meist nur noch Geld für das Mittagessen, öV-Abos, die Freizeit und Ausflüge mit der Schule. Wir empfehlen in diesem Fall, je nach Destination mit 150.- bis 250.- CHF pro Woche zu rechnen. Nicht enthalten darin sind private Shoppingeinkäufe und andere Freizeitaktivitäten. Wer eine Unterkunft ohne Mahlzeiten gebucht hat, muss entsprechend mehr für das Essen einplanen.
Alkohol- und Drogenkonsum
Ähnlich wie in der Schweiz dürfen Wein, Bier und Prosecco ab 16 Jahren konsumiert werden, der Rest strikt ab 18 Jahren. Minderjährigen ist das Trinken von harten alkoholischen Getränken untersagt. Der Konsum von Drogen ist für alle Teilnehmenden verboten. Wer gegen Gesetze und Schulregeln verstösst, muss mit einer Anzeige rechnen sowie die Rückreise per sofort auf eigene Kosten antreten.
Informationen Unterkunft
Selbst organisierte Unterkunft
Wenn Sie Ihre Unterkunft selbst organisiert haben, bitten wir Sie, uns und der Schule die Adresse für Notfälle mitzuteilen. Besten Dank.
Unterkunft in der Residenz/Wohnung/WG/Hotel
Prüfen Sie bitte Ihre Unterlagen bezüglich der Check-In Zeiten und der Schlüsselübergabe. Bitte informieren Sie sich vor Ort über die Regeln der Unterkunft. Beachten Sie vor allem die Besuchszeiten, während denen man Freunde bei sich haben darf. Tragen Sie Sorge zu der Einrichtung, damit die Kaution am Ende des Aufenthaltes wieder ausbezahlt werden kann.
Unterkunft in Gastfamilie
Wenn Sie in einer Gastfamilie wohnen werden, bitten wir Sie, Ihre Gastgeber spätestens 3 Tage vor Anreise zu kontaktieren (am besten telefonisch oder per Whatsapp, da viele E-Mails im Spamordner landen). Stellen Sie sich der Familie kurz vor und bestätigen Sie ihnen die geplante Ankunftszeit.
Generelles zur Gastfamilie
Die Gastfamilien werden vom Schulpersonal sorgfältig ausgewählt und regelmässig überprüft. Das zuständige Schulpersonal kennt Ihre Gastfamilie persönlich. Beim Begriff “Gastfamilie“ ist es wichtig anzufügen, dass es sich hier nicht notwendigerweise um Familien im "traditionellen" Sinn handeln muss. Es können dies jüngere oder ältere Paare wie auch alleinstehende Personen mit oder ohne Kinder sein. Die meisten Familien haben zudem Haustiere.
Die Gastfamilien befinden sich in Wohnquartieren, d.h. nicht immer in Schulnähe. Man ist in der Regel auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, die Fahrzeit zwischen Gastfamilie und Schule kann durchaus 30-45 Minuten und in Grossstädten bis zu 60 Minuten betragen. Die Schule bzw. Gastfamilie wird Sie über die Möglichkeit des Bezuges von Abos informieren.
Verhalten in der Gastfamilie
Die Gastfamilie freut sich auf Sie. Seien Sie offen für Neues und haben Sie vor allem keine Angst vor dem Sprechen. Die Unterbringung in einer Gastfamilie ist die beste Gelegenheit, Ihre Sprachkenntnisse auch nach dem Schulunterricht anzuwenden und zu verbessern sowie in eine neue Kultur einzutauchen. Nutzen Sie diese Chance!
Wie in jeder Familie gibt es Regeln, welche eingehalten werden müssen. Bitte sprechen Sie sich mit Ihrer Gastfamilie ab. Generell gilt, dass man sich bei der Gastfamilie für das gemeinsame Essen abmeldet, falls man auswärts essen sollte. Es findet keine pro-rata Rückerstattung von nicht konsumierten Mahlzeiten statt.
Informieren Sie Ihre Gastgeber, wenn Sie erst spät nach Hause kommen (Minderjährige haben die Ausgangszeiten strikt einzuhalten!). Respektieren Sie bitte in jedem Fall die Nachtruhe. Bedenken Sie immer, dass die meisten Gasteltern am Morgen zur Arbeit müssen. Beachten Sie auch, dass eine Gastfamilie kein Hotel ist! Eine tägliche Reinigung kann nicht erwartet werden und auch hinsichtlich Essen gibt es Unterschiede zu dem, was man sich vielleicht von zuhause gewöhnt ist.
Es ist zur Einrichtung Sorge zu tragen und das Zimmer in einwandfreiem Zustand zu hinterlassen. Die Mithilfe im Haushalt ist nicht obligatorisch, jedoch gehört es zum guten Ton, Hilfe bei Kleinigkeiten anzubieten (z.B. Tisch decken oder abräumen).
Waschen in der Gastfamilie
In der Gastfamilie kann in der Regel eine Ladung Wäsche pro Woche gewaschen werden. Einige Gastfamilien übernehmen dies, in anderen Familien muss dies selbstständig erledigt werden. Erkundigen Sie sich bei der Ankunft in der Familie. Die Bettwäsche und die im Haus verwendete Frottierwäsche werden von der Gastfamilie zur Verfügung gestellt und gewaschen. Für Sport und Freizeit muss man eigene Frottierwäsche mitnehmen.
Ansprechperson bei Problemen
Wenn irgendwelche Probleme auftauchen, versuchen Sie zuerst mit der Gastfamilie zu sprechen. Bitte beachten Sie, dass die Standards der Häuser in den meisten Ländern nicht mit der Schweiz zu vergleichen sind! Auch sind Hygienestandards nicht für alle gleich und das Wärme- und Kälteempfinden ist für viele anders. Sprechen Sie deshalb Ihre Gastfamilie an, wenn Sie z.B. kalt haben. Kann Ihnen die Familie nicht helfen, melden Sie sich bitte sofort bei der Schule. Die Mitarbeitenden sind für Sie da und sind bemüht, dass Ihr Aufenthalt so angenehm wie möglich verläuft. Warten Sie auch nicht zu lange ab, bis Sie Unstimmigkeiten melden. Nicht nur der Unterricht, sondern auch das Wohlbefinden in der Unterkunft ist ein wichtiger Bestandteil für einen erfolgreichen Sprachaufenthalt. Sollte die Schule nicht weiterhelfen können oder sprachliche Barrieren bestehen, sind Sie verpflichtet unverzüglich das BIKU-Team zu kontaktieren. Wir kennen die Leute vor Ort persönlich und setzen uns für eine Problemlösung für Sie ein. Bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtung sind spätere Ansprüche ausgeschlossen.
Packliste
Was sollte man auf die Reise mitnehmen?
- Reisepass / Personalausweis
- Versicherungsunterlagen (Krankenkassenkarte, Reiseversicherung, etc.)
- Taschengeld (Karten von Vorteil (z.B. Revolut), Bargeld sollte nur wenig mitgenommen werden)
- Buchungsunterlagen / Adresse der Unterkunft
- Kleider für jedes Wetter
- Sportkleidung und -schuhe
- Sonnencreme und Sonnenbrille
- Einen Regenmantel oder Regenschirm (nur für den Fall!)
- Führerschein, wenn man Auto fahren möchten (evtl. internationaler Ausweis nötig)
- Reiseapotheke (neben persönlichen Medikamenten z. B. Pflaster, Schmerzmittel etc.)
- Schreibwaren (Stifte, Marker usw.)
- Ein Badetuch und Badesachen, falls man vorhat, ins Schwimmbad / an den Strand zu gehen
- Mobiltelefon (beim Anbieter klären, ob Auslandpakete angeboten werden)
- Einen Netzadapter und Ladegeräte für elektronischen Geräte
- Ein Tablet / iPad / Laptop (i.d.R. freiwillig)
- Evtl. Gastgeschenk (z.B. Schokolade)
- Minderjährige: Consent to Travel (Reiseerlaubnis der Eltern)